Sfincione

Belag
- 1200 g passierte Tomaten
- 12 Zwiebeln in Streifen, langsam geschmort
- 24 Sardellenfilets (in Öl), zerdrückt
- 480 g Caciocavallo oder kräftiger Provolone gewürfelt
- 120 g Pecorino oder Caciocavallo gerieben, obenauf
- 240 g Semmelbrösel mit 1 EL Olivenöl vermengt, obenauf
- Oregano, Olivenöl
Zubereitung
- Zwiebeln in Olivenöl sehr langsam weich und süß schmoren, die Sardellen darin auflösen, passierte Tomaten zugeben und zu einer dicken Soße einkochen.
- Den weichen, gut gegangenen Teig in ein gut geöltes Blech drücken und nochmals gehen lassen – Sfincione ist dick und luftig, keine dünne Pizza.
- Die Caciocavallo-Würfel in den Teig drücken und die Zwiebel-Sardellen-Soße darüber verteilen.
- Mit dem geriebenen Pecorino/Caciocavallo bestreuen, dann mit den ölbefeuchteten Semmelbröseln und Oregano – die Brösel rösten im Ofen und saugen Feuchtigkeit auf. Zum Schluss mit Olivenöl beträufeln.
- Bei 220–230 °C 20–25 Min. backen, bis der Boden durch und die Kruste goldbraun ist.
Anders als die runde neapolitanische Pizza ist Sfincione eine dicke Blech-Pizza (Streetfood aus Palermo) – die gerösteten Semmelbrösel obenauf sind typisch, und die geschmorten Zwiebeln gehören zwingend dazu. Caciocavallo ist in DE schwer zu bekommen; kräftiger Provolone oder Pecorino sind ein guter Ersatz.