Reste, aber richtig

Aufbewahren & Aufwärmen

Pizza und Teig lassen sich für später aufbewahren. Hier findest du die passenden Kühlzeiten und Methoden zum Aufwärmen, damit Boden und Belag wieder gut schmecken.

Pizzastück in einer Pfanne mit Deckel neben aufbewahrten Pizzaresten in einer Dose
Reste richtig behandelt: luftdicht lagern, dann in der Pfanne mit etwas Dampf wieder knusprig und saftig machen.

Pizza in Pfanne oder Ofen aufwärmen

Bestes für Stücke
Pfanne mit Deckel + ein paar Tropfen Wasser
Mehrere / ganze Pizza
kalt starten, mit Folie, ~135 °C, 20–30 Min
Finger weg
Mikrowelle macht den Teig ledrig

Für ein bis zwei Stücke eignet sich eine schwere Pfanne mit Deckel. Ohne Öl bei mittlerer bis niedriger Hitze vorwärmen und die Pizza hineinlegen, bis der Boden heiß und knusprig ist.

Ein paar Tropfen Wasser neben die Pizza geben und den Deckel auflegen. Der Dampf lässt den Käse in etwa 2–4 Min. schmelzen. Danach ohne Deckel weitere 1–2 Min. trocknen lassen. Dicke Stücke brauchen länger, bis sie auch innen heiß sind.

Für mehrere Stücke: auf ein Blech legen, mit Alufolie abdecken und in den kalten Ofen schieben. Auf etwa 135 °C stellen und 20–30 Min. erwärmen. Schneller und knuspriger geht es auf einem vorgeheizten Blech oder Stein bei 190–200 °C für etwa 8–12 Min.; dabei trocknet der Teig stärker aus.

Die Heißluftfritteuse eignet sich besonders für dickere Stücke. Dünne Böden häufig kontrollieren, da sie schnell zu dunkel werden. In der Mikrowelle wird Pizza heiß, der Boden aber kaum knusprig. Beachte bei jeder Methode auch die Hinweise zum sicheren Erhitzen.

Übergärten Teig retten

Pizza und Teig kühlen oder einfrieren

Gebacken im Kühlschrank
3–4 Tage, luftdicht
Teiglinge im Kühlschrank
2–3 Tage bei 3–4 °C
Länger
einfrieren – gebacken wie roh

Gebackene Pizza zügig abkühlen lassen, abgedeckt in den Kühlschrank stellen und innerhalb von 2–3 Tagen verbrauchen. Mit nachträglich aufgelegten rohen Zutaten spätestens am nächsten Tag essen. Für längere Lagerung die Stücke portionsweise einfrieren.

Teiglinge können je nach Hefemenge und bisheriger Gare etwa 2–3 Tage bei 3–4 °C reifen. Zum Einfrieren nach der ersten Gare portionieren. Über Nacht im Kühlschrank auftauen und vor dem Formen bei Raumtemperatur entspannen lassen.

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Reste rechtzeitig kühlen und gut erhitzen

Stehen lassen
höchstens 2 Std. bei Raumtemperatur
Im Hochsommer (> 32 °C)
nur 1 Std.
Aufwärmen
auf ~74 °C Kerntemperatur

Pizza spätestens innerhalb von zwei Stunden kühlen; bei Hitze über 32 °C innerhalb einer Stunde. Über Nacht bei Raumtemperatur stehen gelassene Pizza entsorgen.

Beim Aufwärmen an allen Stellen mindestens 70 °C für 2 Min. erreichen. Erneutes Erhitzen macht zu lange ungekühlt gelagerte Reste nicht zuverlässig sicher. Die Kühlung bleibt nötig, auch wenn der Boden dabei zunächst an Textur verliert.

Für mehrere Personen vorbereiten

Plane die Gare vorab und portioniere den Belag vor dem Backen. Wasserreiches Gemüse lässt sich anrösten, Käse abtropfen lassen oder reiben. Vorbereitete Zutaten bis zur Verwendung abgedeckt kühlen.

Du kannst Böden auch ohne Belag oder nur mit Soße kurz vorbacken. Danach abkühlen lassen, bis zur Verwendung sicher lagern und später belegen und fertig backen. Das verkürzt die Backzeit beim Servieren.

Belegen lernen