Montanara (Pizza fritta)

Montanara – Neapels frittierte Pizza: der Teigfladen wird in heißem Öl goldbraun ausgebacken, dann mit Tomatensugo, Fior di Latte und Pecorino belegt und kurz gratiniert.
Belag
- 420 gFior di Latte abgetropft und gezupft
- 90 gPecorino Romano frisch gerieben (oder milder Parmigiano)
- ✦frischer Basilikum und ein Faden Olivenöl nach dem Frittieren
Zubereitung
Frittieren statt Backen war in Neapel die Pizza der Armen: weniger Brennstoff als der Holzofen, verkauft „a oggi a otto“ – heute essen, in acht Tagen zahlen. Sophia Loren rief sie 1954 in „L’oro di Napoli“ aus; berühmt machte die Montanara die Pizzeria Starita, die sie „fritta e poi al forno“ reicht – erst frittiert, dann kurz unter Oberhitze, damit der Käse schmilzt. Die Straßenversion spart den Ofen: heiß belegen, die Resthitze des frittierten Teigs reicht, sofort essen. Entscheidend ist die Öltemperatur: Bei 175 °C pufft der Teig auf und bleibt innen luftig; zu kaltes Öl (unter 170 °C) saugt sich voll und wird speckig. Pecorino Romano ist die neapolitanische Wahl, Parmigiano die mildere Alternative. Nicht zu verwechseln mit der gefüllten „pizza fritta“: Die ist eine frittierte Calzone-Tasche mit Ricotta, Cicoli (Grieben) und Provola. Sofort servieren – aufgewärmt verliert sie das luftige Polster.





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