Pizza Cacio e Pepe

Roms Kult-Pasta als weiße Pizza: cremiger Pecorino Romano und reichlich frischer Pfeffer, a crudo nach dem Backen. So wird die Käsecreme sämig.
Belag
- 480 gPecorino Romano frisch gerieben, mit dem Pfeffer vermischt (plus mehr zum Vollenden)
- 24Eiswürfel auf die Mitte des rohen Teigs (im heißen Pizzaofen reichen 3; im Heimofen 4, sonst verdampft die Pfütze)
- ✦frisch gemahlener schwarzer Pfeffer, reichlich
- ✦Olivenöl extra vergine, zum Vollenden (a crudo)
Zubereitung
Die Werte gelten fürs Backrohr. Mit Pizzaofen oder Pizzastahl (430–480 °C) wird’s knuspriger – dann reichen rund 60–90 Sek. (oben umschalten).
Der Eiswürfel-Trick stammt vom römischen Pizzaiolo Stefano Callegari: Das schmelzende Eis liefert – wie das Nudelwasser bei der Pasta cacio e pepe – die stärkehaltige Flüssigkeit, die den rohen Pecorino zu einer cremigen Soße bindet, statt ihn anbrennen zu lassen. Der Käse kommt deshalb ausschließlich NACH dem Backen auf die Basis – und erst, wenn die Pfütze nicht mehr kocht. Klassisch reiner Pecorino Romano (kein Parmigiano), und Vorsicht beim Salz: Pecorino ist sehr salzig, also den Teig für diese Pizza nicht nachsalzen (wer ihn eigens ansetzt, ruhig auf 1,5–2 % runtergehen). Klappt die Emulsion nicht, hilft ein Hack: 1 TL Speisestärke in wenig Wasser aufkochen, abkühlen lassen und kalt mit dem Pecorino zu einer Creme mixen, die du auf die heiße Pizza streichst. Ein moderner Trend, kein alter Klassiker.




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