Pizza Cacio e Pepe

Belag
- 480 g Pecorino Romano frisch gerieben, mit dem Pfeffer vermischt (plus mehr zum Vollenden)
- 18 Eiswürfel auf die Mitte des rohen Teigs
- frisch gemahlener schwarzer Pfeffer, reichlich
- Olivenöl extra vergine, zum Vollenden (a crudo)
Zubereitung
- Teig ausziehen und einen etwas höheren Rand formen, der die Feuchtigkeit hält. Die Fläche bleibt nackt (höchstens den Rand dünn mit Öl bestreichen) – ohne Tomate, ohne Käse.
- Die Eiswürfel auf die Mitte des Teigs legen – sie schmelzen im Ofen zu einer stärkehaltigen Flüssigkeit, in der der rohe Pecorino später auf der heißen Basis cremig schmilzt, ohne zu verbrennen.
- Bei höchster Hitze ~8–10 Min. backen, ohne die Ofentür zu öffnen, bis der Rand gebräunt ist – die Mitte darf beim Herausnehmen noch feucht sein (die stärkehaltige Pfütze ist gewollt, nicht trockenbacken).
- Erst nach dem Backen die Pecorino-Pfeffer-Mischung reichlich über die ganze heiße Fläche geben, mit etwas nativem Olivenöl extra beträufeln und mit weiterem frisch gemahlenem schwarzem Pfeffer vollenden.
Der Eiswürfel-Trick stammt vom römischen Pizzaiolo Stefano Callegari: Das schmelzende Eis liefert – wie das Nudelwasser bei der Pasta cacio e pepe – die Flüssigkeit, die den rohen Pecorino zu einer cremigen Soße bindet, statt ihn anbrennen zu lassen. Deshalb kommt der Käse ausschließlich NACH dem Backen auf die heiße, feuchte Basis – nie davor. Klassisch reiner Pecorino Romano (kein Parmigiano). Ein moderner Trend, kein alter Klassiker.