Focaccia di Recco col formaggio

Focaccia di Recco: Liguriens hefelose Spezialität – zwei hauchdünne Teigblätter mit cremigem Stracchino dazwischen, sehr heiß gebacken. Mit Käse-Ersatz für DE.
Belag
- 2400 gCrescenza/Stracchino in walnussgroßen Klecksen auf dem unteren Blatt, roh vor dem Backen; Rand frei lassen
- ✦Olivenöl extra vergine, grobes Meersalz zum Abschluss
Zubereitung
Der Original-Kniff: Der Boden muss heißer sein als die Decke – darum auf vorgeheiztem Stein oder Blech und so heiß wie der Ofen kann (270–280 °C, kein Umluft, der trocknet die dünnen Blätter aus). Im Pizzaofen geht es bei ~300–320 °C in 4–7 Min. wie im Original – die IGP-Norm sind 4–8 Min. bei voller Hitze; im 270–280-°C-Haushaltsofen dauert es etwas länger, darum so kurz wie möglich backen. Crescenza und Stracchino sind praktisch dasselbe und in DE über italienische Feinkost-Kühlversender zu bekommen. Kein Stracchino da? Am nächsten kommt Robiola (dieselbe Stracchino-Familie), dann junger Taleggio ohne Rinde (kräftiger) oder gut abgetropfte Ricotta mit etwas Mascarpone – Mozzarella schmilzt zu fädig und passt nicht. Streng genommen ist das keine Pizza, sondern Liguriens berühmte hefelose Käse-Focaccia (IGP) aus Recco.


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