Spinat & Ei
Der toskanische Klassiker: Blattspinat, Parmesan und ein Spiegelei mit flüssigem Dotter.

Pizza Fiorentina

SchwierigkeitEinfach
Backrohr250–280 °C · 8–10 Min.
Menge6 Pizzen
ErnährungVegetarisch
Pizza Fiorentina mit Blattspinat, Mozzarella, geriebenem Käse und Ei in der Mitte

Toskanischer Klassiker Fiorentina: junger Blattspinat, Parmesan und ein Spiegelei mit flüssigem Dotter. Vegetarisch, Schritt für Schritt erklärt.

Menge
6Pizzen à ~30 cm
≈ 1000 g Mehl
Dein Ofen
Variante
Timer
Was drauf kommt

Belag

  • 480 gTomatensoße (Grundrezept)
  • 600 gMozzarella (Fior di Latte) gezupft
  • 1200 gfrischer junger Blattspinat kurz in der Pfanne zusammenfallen lassen und gut ausgedrückt (oder 120 g TK-Blattspinat, aufgetaut & ausgedrückt)
  • 6Eier frisch, ganz in die Mitte (das namensgebende Finish)
  • 240 gGruyère/Groviera gerieben (klassische Wahl; ersatzweise Parmigiano)
  • 6Knoblauchzehen fein gehackt (optional)
  • Olivenöl, Salz, etwas Muskat
Schritt für Schritt

Zubereitung

  1. Pixelbild: In einer Pfanne werden Pilze und Wurststücke angebraten.
    Pfanne
  2. Pixelbild: Hände drücken einen Pizzateig von der Mitte nach außen und lassen den Rand stehen.
    Ausbreiten
  3. Pixelbild: Ein Ei wird in eine Mulde in der Mitte der Pizza gegeben.
    Ei
  4. Pixelbild: Eine Pizza gleitet auf einem Schieber in einen heißen Ofen.
    Backen

Die Werte gelten fürs Backrohr. Mit Pizzaofen oder Pizzastahl (430–480 °C) wird’s knuspriger – dann reichen rund 60–90 Sek. (oben umschalten).

Tipp

Spinat enthält viel Wasser – wirklich gut ausdrücken, sonst wird die Pizza matschig. Das Ei gehört wie bei der Bismarck erst in die letzten Minuten, damit der Dotter flüssig bleibt; es ist (neben dem Spinat) das namensgebende Element. Klassisch wird oben Groviera (Gruyère) gerieben – das ist der typische Käse der „alla fiorentina“-Pizza; Parmigiano tut es auch. „Alla fiorentina“ steht in der italienischen Küche allgemein für Spinatgerichte (verbunden mit Caterina de’ Medici, die den Spinat liebte).

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Grundteig & SoßeFür jede Pizza gleich

Pizzateig (Grundrezept)

Für 6 Pizzen à ~30 cm. Auf eine volle 1-kg-Mehlpackung gerechnet (6 Pizzen) – nichts bleibt übrig. Bestes Aroma mit langer, kalter Gare über 24 Std. Wer es eilig hat: 1,5–2 Std. bei Raumtemperatur gehen lassen. Echt neapolitanisch ist der Teig nur aus Mehl, Wasser, Salz und Hefe – Öl und etwas Honig sind hier eine bewusste Hilfe für Bräunung und Handling im heimischen 250–280 °C-Ofen.

Zutaten
  • 1000 gMehl Tipo 00 (alternativ Type 405)
  • 625 mllauwarmes Wasser
  • 15 gfrische Hefe (oder ca. ein Drittel davon Trockenhefe; für eine 24-Std.-Gare nur ein Bruchteil)
  • 25 gSalz
  • 3 TLHonig oder Zucker (für die Bräunung)
  • 3 ELOlivenöl
So geht’s
  1. Hefe und Honig im lauwarmen Wasser auflösen.
  2. Mehl mit dem Salz mischen, Wasser und Olivenöl zugeben und 10 Min. zu einem glatten, leicht klebrigen Teig kneten.
  3. Abgedeckt 1,5–2 Std. bei Raumtemperatur (oder 24 Std. im Kühlschrank) auf doppeltes Volumen gehen lassen.
  4. Teig in Portionen à ~280 g teilen (6 Stück), zu glatten Kugeln formen, abgedeckt nochmals 1 Std. ruhen lassen.
  5. Teiglinge mit den Fingerspitzen von der Mitte nach außen flach drücken und dünn ausziehen – nicht ausrollen, damit der Rand luftig bleibt.
Tipp

Ofen samt Pizzastein oder umgedrehtem Backblech mindestens 30 Min. auf höchster Stufe vorheizen. Heißer Boden = knuspriger Boden. Die Backzeiten in den Rezepten gelten fürs Backrohr (250–280 °C); in einem Pizzaofen (430–480 °C) braucht eine Pizza nur 60–90 Sek.

Tomatensoße (Grundrezept, ungekocht)

Für 6 Pizzen.

Zutaten
  • 800 gSan-Marzano-Tomaten (geschält) oder passierte Tomaten
  • 2 ELOlivenöl extra vergine
  • 2kleine Knoblauchzehen fein gerieben
  • 1 Prise Zucker (nur falls die Tomaten zu sauer sind)
  • Salz, ein paar Blätter frischer Basilikum, etwas Oregano
So geht’s
  1. Tomaten mit der Hand oder einer Gabel zerdrücken – nicht pürieren, etwas Struktur darf bleiben.
  2. Mit Olivenöl, Knoblauch, einer Prise Zucker und Salz abschmecken. Pur-neapolitanisch wäre nur Salz – Öl, Knoblauch und Basilikum kämen dann erst direkt auf die Pizza.
  3. Roh verwenden: Auf der heißen Pizza gart die Soße im Ofen und behält ihr frisches Aroma.
Tipp

Soße nur dünn auftragen und einen 1,5–2 cm breiten Rand frei lassen.

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Quelle: Italienischer Klassiker (Giallo-Zafferano-Machart: rote Basis, Spinat, Ei, Groviera), redaktionell

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