Pizza Fiorentina
Belag
- 480 g Tomatensoße (Grundrezept)
- 600 g Mozzarella (Fior di Latte) gezupft
- 1200 g frischer junger Blattspinat kurz in der Pfanne zusammenfallen lassen und gut ausgedrückt (oder 120 g TK-Blattspinat, aufgetaut & ausgedrückt)
- 6 Eier frisch, ganz in die Mitte (das namensgebende Finish)
- 240 g Gruyère/Groviera gerieben (klassische Wahl; ersatzweise Parmigiano)
- 6 Knoblauchzehen fein gehackt (optional)
- Olivenöl, Salz, etwas Muskat
Zubereitung
- Spinat kurz in der Pfanne (oder blanchiert) zusammenfallen lassen, wirklich gut ausdrücken und mit etwas Salz, einer Prise Muskat und – wenn gewünscht – dem gehackten Knoblauch mischen.
- Teig ausziehen, Tomatensoße aufstreichen, Mozzarella verteilen und den Spinat ringförmig aufsetzen – die Mitte für das Ei frei lassen. Mit Olivenöl beträufeln.
- Bei höchster Hitze 6–7 Min. anbacken. Pizza kurz herausziehen, in der Mulde das Ei (vorher in eine Tasse aufgeschlagen) hineingleiten lassen und den geriebenen Gruyère über die Fläche streuen.
- Weitere 3–4 Min. fertigbacken, bis Käse geschmolzen und das Eiweiß gestockt, der Dotter aber noch flüssig ist. Mit etwas Olivenöl vollenden.
Spinat enthält viel Wasser – wirklich gut ausdrücken, sonst wird die Pizza matschig. Das Ei gehört wie bei der Bismarck erst in die letzten Minuten, damit der Dotter flüssig bleibt; es ist (neben dem Spinat) das namensgebende Element. Klassisch wird oben Groviera (Gruyère) gerieben – das ist der typische Käse der 'alla fiorentina'-Pizza; Parmigiano tut es auch. 'Alla fiorentina' steht in der italienischen Küche allgemein für Spinatgerichte (verbunden mit Caterina de' Medici, die den Spinat liebte).